Analogrechner Meda 42

Autoren: Prof. M. Ludwig (TU Dresden), T. Falk

Der Meda 42 ist ein modularer Analogrechner in Transistortechnik. Er hat eine Rechenspannung von 10V. Der Meda 42 ist Teil einer Reihe von Geräten MEDA 40 bis 42 mit unterschiedlicher Ausstattung. Im folgenden steht Meda 4x für alle Geräte dieser Reihe.

Hersteller: Aritma AT, Prag

Baujahr: ab 1968, Serienfertigung bis Ende der 70er Jahre

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Die Eingabe erfolgte durch Stecken des Analogprogramms mittels Programmierschnüre, Kurzschlussstecker und Rechenimpedanzen (Widerstände für die Summatoren und Integratoren) auf einer Programmiertafel; die Einstellung der Konstantenpotentiometer wurde durch ein Digitalvoltmeter unterstützt. Die Konzeption der analogen Rechenanlage sah vor, dass eine Kopplung der Grundeinheiten MEDA 4x TA und MEDA 4x TB zur Erweiterung der Rechenleistung führt.

Recheneinheiten (maximale Anzahl):

Zur Auswertung stand zur Verfügung:

Folgende Betriebszustände waren vorhanden:

Die Recheneinheiten MEDA 4x TA und MEDA 4x TB konnten zur Bearbeitung von Aufgaben mit digitalen Elementen mit Komparatoren und Kippschaltern bestückt werden. Mit der Recheneinheit MEDA 41 TC konnte eine Kopplung sowohl der TA als auch der verbundenen TA - TB Recheneinheiten zu einer Hybridrechenanlage erfolgen.

Merkmale der Recheneinheit MEDA 41 TC: